Orthopädische Praxis Dr.med. Marek Barczak Orthopädie - Chirurgie - Rheumatologie
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Hüftprothese (Hüft-TEP)

 

 

Bei der Hüftprothese (Hüft-Totalendoprothese - TEP), handelt es sich um ein operatives Verfahren zur Korrektur eines schweren Schadens des Hüftgelenks, der als Folge verschiedener Erkrankung die Mobilität und die Lebensqualität des betroffenen Patienten einschränkt.

Werden sowohl der Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne ersetzt, handelt es sich um eine Totalendoprothese (TEP), wird nur der Kopf ersetzt, spricht man von Hemiendoprothese (HEP).

Der Kugelkopf aus Metall oder Keramik wird auf den Schaft aufgesteckt. Der Pfanneneinsatz kann aus Metall, Keramik oder Kunststoff bestehen.

Die totale Hüftendoprothese stellt eine wichtige therapeutische Option in der Behandlung einer Coxarthrose dar, die primär oder sekundär (u.a. aufgrund einer rheumatoiden Arthritis, einer viralen oder bakteriellen Infektion, Schuppenflechte, Tumore) entstanden ist.

Vor der Operation:

Die  Röntgenaufnahme wird zunächst ausgearbeitet. Im Anschluss werden die Prothesenkomponenten optimal auf den Patienten abgestimmt. Sowohl die Schaftstärke und Pfannengröße als auch die Kopfgröße und optimale Position der Prothese werden festgelegt.

Neben den einzelnen Komponenten der Prothese ist es unabdingbar, auch die Beinlänge zu bestimmen, um Beinlängendifferenzen berücksichtigen zu können. Des Weiteren sollte eine Wirbelsäulenstatik durchgeführt und patientenbezogen ausgewertet werden.

Neben der Reduktion des Gewichts ist es außerdem unerlässlich, dass der behandelnde Facharzt sowohl über die Medikamenteneinnahme als auch über chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen informiert ist. Das gleiche gilt für bestehende Allergien oder akute Infektionen. In vielen Fällen müssen Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, beispielsweise ASS, vor einer Operation abgesetzt werden.

Ablauf der Operation:

Die Operation kann entweder unter Vollnarkose oder auch mit einer Spinalanästhesie durchgeführt werden.

Zu Beginn des Eingriffes werden die verschlissenen Gelenkoberflächen und der Kopf des Oberschenkelknochens (Femurkopf) entfernt. Der Rest des Femurknochens dient nun der Verankerung des Implantats.

Nach der Entfernung erfolgt nun die Implantation und Verankerung der beiden Gelenkkomponenten. In Abhängigkeit vom Alter, Gewicht und Allgemeinzustand des jeweiligen Patienten können verschiedene Endoprothesen eingesetzt werden.

Zementierte Endoprothesen, Hybridsystem (Gelenkpfanne zementfrei) und auch eine komplett zementfreie Operationstechnik ist möglich.

Im weiteren Verlauf gibt es keinen Unterschied zwischen den einzelnen Techniken in der Beweglichkeit oder Belastungsfähigkeit des Hüftgelenkes.

Nach der Operation:

Nach dem Eingriff werden normalerweise in Abhängigkeit von der Schmerzempfindung des Patienten schmerzlindernde Medikamente eingenommen.

Nach der Operation muss die Hüfte für wenige Tage geringer belastet werden. Im Gegensatz hierzu sollten die weiteren Gelenke viel bewegt werden. Auf Grund dessen ist Krankengymnastik als sinnvoll zu erachten.

Auch später sollte der Patient keine großen Gewichte tragen und auch das eigene Körpergewicht nicht zu groß werden lassen. Das Gelenk sollte nicht übermäßig weit bewegt werden.

Insbesondere in den ersten 4 Wochen sollten bestimmte Bewegungen vermieden werden, um eine Gelenkauskugelung (Luxation) zu verhindern.

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